7/9/2007

Sensationeller Goldfund im Saarland

Goldener Flaschenöffner aus der Zeit der Tempelritter bei Baggerwettbewerb entdeckt.

Von Claude Michael Jung

Bild: Die berühmte « Pfälzer Klatsche » von Tempelritter Johannes dem Säufer
Foto: SaarKurier

Die 26. Saarländischen Amateur-Bagger-Meisterschaften in Großhumpendorf förderten die Sensation an den Tag. Der größte und wertvollste Flaschenöffner aller Zeiten wurde am dritten Tag der 26. Saarländischen Amateur-Bagger-Meisterschaften, die alljährlich im Rahmen der Suche nach dem heiligen Gral in der Gemeinde Großhumpendorf an der oberen Saar stattfinden, zu Tage gefördert.

Die « Rote Zora », Vorsitzende der kämpferischen Großhumpendorfer Frauengewerkschaft war es, die mit ihrem schweren, mit Dampf betriebenen Schaufelradbagger des sowjetischen Modells Taigadonner, für die Sensation sorgte. Mit dem letzten Griff in die Tiefe förderte die « Rote Zora » neben einem neuzeitlichen Klodeckel und einem, ebenfalls aus jüngster Vergangenheit stammenden Rasenmäher, den 82 Zentimeter langen und über 6,5 Kilo schweren Flaschenöffner aus purem Gold ans Tageslicht.

« Es ist die, als längst verschollen geglaubte « Pfälzer Klatsche » von Temperitter Johannes dem Säufer, dem Neffen von Tempelritter Schlendrian dem Mächtigen von unserer Humpenburg ». Dies stellte das Expertenteam unter der sachkundigen Leitung des Großhumpendorfer Chronisten, Studienrat Ernst Nonsens zweifelsfrei fest. Die « Pfälzer Klatsche » diente den trinkfesten Templern im Mittelalter nicht nur als Kronkorkenlupfer, sondern wegen ihrer exzellenten Ergonomie auch als Schlag und Wurfwaffe. Tempelritter Johannes der Säufer war es gewesen, der die « Pfälzer Klatsche » zum ersten mal bei einem bewaffneten Disput in der Nähe von Kusel erfolgreich auf den Köpfen der Pfälzer Feinde testete. Sieben Pfälzer auf einen Streich hat der edle Tempelritter damals mit der goldenen Klatsche erledigt, geht aus einer, im Zweibrücker Stadtarchiv gefundenen Chronik aus dem Mittelalter hervor.

Tempelritter Johannes der Säufer war es auch gewesen, dem die Menschheit die Wiederentdeckung des goldenen Kalbs in der Wüste Sinai verdankt. (siehe: http://www.saarlandbilder.de/grosshumpendorf/das_goldene_kalb.html ) Zweifelsfrei hat der tapfere Tempelritter Johannes der Säufer damals das geborgene Rindvieh ein wenig abgespeckt und sich aus der überzähligen goldenen Speckschwarte die berühmte, über 6,5 Kilo schwere « Pfälzer Klatsche » von einem Goldschmied anfertigen lassen. Dass von der « Pfälzer Klatsche » regelmäßig Gebrauch gemacht wurde zeigen die eindeutigen Spuren an dem Wunder der Technik aus der Frühzeit der Kronkorken.

Derzeit ist die « Pfälzer Klatsche » im Verlies 13 der Humpenburg eingelagert. Bürgermeister Edgar Lump will in den kommenden Tagen darüber entscheiden, ob die ehrwürdige Waffe der Tempelritter im Großhumpendorfer Heimatmuseum in einer Vitrine landet, oder in Ännchens Kneipe am Dorfbrunnen einen Ehrenplatz erhalten soll. Zu Verteidigungszwecken soll die Wunderwaffe jedenfalls nicht mehr eingesetzt werden, war aus Kreisen des Großhumpendorfer Gemeinderats zu vernehmen.

Au, den 7. September 2007

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