25/8/2007

Landesverräter an Oskars roter Brust

Linke Halunken wollen Kurt Beck mit saarländischen Devisen mästen

Von Claude Michael Jung

Bild. SPD Barbaren beim Blick über die saarländische Landesgrenze
Fotomontage: Andreas Rockstein

Fast hätte die Vorsitzende des « Patriotischen Frauenbundes Saar » (PFS), der Schlag getroffen. DIE LINKE Saar will eine Tagesfahrt in den Mannheimer Louisenpark mit einem bier und weinpolitischen « Kipp ab » in der Südpfalz ausklingen lassen. Bezeichnend für diese Busfahrt der Schande ist es, das ausgerechnet der Linke Ortsverband Kleinblittersdorf für die Organisation und Durchführung der Reise ins Abseits verantwortlich ist. Nach Recherchen des Magazins « Zappenduster », ist jedes zweite Mitglied dieses Ortsverbandes mit den Pfälzer Erzfeinden der Saarländer eng verbandelt. Die meisten sind sogar stolz auf ihre bucklige Verwandtschaft aus dem dunklen Barbarenreich des Pfälzer SPD-Häuptlings Kurt Beck.

« Der Busen Frankreichs steht uns Saarländerinnen und Saarländer näher, als der Hintern Kurt Becks. Wer kostbare Saar-Devisen in der Pfalz verschleudert, oder dazu anstiftet, macht sich des Hoch und Landesverrats an den ureigensten Interessen seiner unvergleichlichen Saarheimat schuldig », so Madam Beatrice Décolleté, auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz im Saarbrücker « Haus der freien Saar ». Erneut prangerte Beatrice Décolleté die Gier des Pfalzteufels Kurt Beck scharf an, das Saarland mit Stumpf und Stiel verschlingen zu wollen. « Die Linken bringen nichts als Unheil über die Saar, wer Kurt Beck und seine Spießgesellen mästet, ruiniert das Saarland, so Beatrice Décolleté, die in Rage geratene Vorsitzende des « Patriotischen Frauenbundes Saar ». Von Parteichef Oskar Lafontaine verlangte sie eine gründliche und nachhaltige Säuberungsaktion innerhalb des Landesverbandes DIE LINKE Saar durchzuführen. Jetzt müssen Köpfe rollen », so Madame Décolleté abschließend.

« Strick oder Guillotine , das ist hier die Frage », mit diesen Worten meldete sich auch Brigadegeneral Jean Marie Firlefanz zu Wort. Über einen Radiosender der Untergrundarmee des saarländischen Separatistenbundes sagte der Stabschef der saarländischen Unabhängigkeitsbewegung General Firlefanz: « Dieser Plan der Linken, das Saarvolk in der Pfalz abfüllen zu wollen ist an Infamie nicht mehr zu überbieten. Bis zur Oberkante Unterlippe abgefüllt sollen die Mitfahrerinnen und Mitfahrer dieser Busreise des Hochverrats zuerst ins Koma versetzt werden und danach gezwungen werden das « Manifest der Völkerfreundschaft zwischen der Saar und der Pfalz », zu unterzeichnen. Dieses üble Machwerk der zinnoberroten Halunken sieht die Zwangsvereinigung unserer teuren Saarheimat, mit den Barbaren des Ostens vor », betonte Brigadegeneral Jean Marie Firlefanz in seiner Rede zur Bedrohungslage der Saarnation. Der hoch dekorierte Freiheitskämpfer rief das Saarvolk für Samstag, den 29.September 2007, dem Tag, an dem die LINKE Saar ihre Busreise des Hochverrats antreten will, zu einem landesweiten Generalstreik auf.

Auch von kirchlicher Seite her sind die linken Halunken unter schweren Beschuss geraten. Der Großhumpendorfer Pastor Friedensreich Selighauer verkündete von der Kanzel der Pfarrkirche Sankt Donner und Doria herab: « Wer am 29.September, dem Tag des Erzengels Michael, dem Schutzpatron der saarländischen Unabhängigkeitsbewegung, in Feindesland reist um sich zu amüsieren, der landet für etliche Ewigkeiten in der tiefsten Hölle ». Pastor Friedensreich Selighauer kündete weiter an, alle Teilnehmer der Fahrt ins SPD geführte Barbarenland Kurt Becks, bei ihrer Rückkehr an der saarländischen Landesgrenze, zu exkommunizieren. « Wer den Bus der Sünde besteigt, wird auf ewig verdammt werden », so der streitbare Gottesmann.

Die Wut wächst im Saarland. Empörung und Bestürzung über die Reisepläne der hochverräterischen Linken macht sich überall breit. In einer grenznahen Gemeinde zu Rheinland Pfalz wurde ein Supermarkt, der Palzwoi (Pfalzwein) im Sonderangebot hatte, einer Rundumentglasung unterzogen. Ein LKW, der « Pälzer Kartoffele » ins Saarland transportieren sollte, wurde auf der A6, von einer Patrouille der saarländischen Landwehr an der Einreise ins Saarland erfolgreich gehindert. Der Fahrer konnte fliehen, sein Sattelschlepper diente noch stundenlang der Feuerwehr als Übungsobjekt.

Unterdessen hat sich Landesvater Peter Müller (CDU) zu geheimen Beratungen in die saarländische Sommerlochakademie begeben. Max Flabbes, der größte zeitgenössische Thekenphilosoph des Saarlandes und Zeremonienmeister der alt ehrwürdigen Sommerlochakademie, sagte gegenüber dem « Hiobsboten », Zentralorgan der CDU Landesregierung, man denke ernsthaft darüber nach DIE LINKE im Saarland zu verbieten. « Wer in die Pfalz reist und Verrat am Saarland begeht, steht niemals auf dem Boden der freiheitlichen Landesverfassung. Eine solche Partei hat ihre Existenz verwirkt », kommentierte Max Flabbes den derzeitigen Stand der geheimen Beratungen und fügte an: « Am Besten wird es sein die Linken bleiben gleich drüben in der Pfalz ».

Wie weiter bekannt wurde, werde auch seitens der CDU Landesregierung, sowie in SPD, FDP und Kreisen der Grünen darüber nachgedacht, sämtliche Mitglieder und Sympatisanten der Linken, vor dem « Reisetag des Verrats », dem 29 September in Vorbeugehaft zu nehmen. Falls dies nicht gelingen sollte, werde man aber genügend unauffällig gekleidete Schlapphüte des Landesamtes für Verfassungsschutz, als Reiseteilnehmer für die « Busfahrt des Verrats » anmelden.

Au, den 25. August 2007

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